Straftaten gegen sexuelle Selbstbestimmung

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Das Sexualverhalten ist sicher einer der intimsten Bereiche des Privatlebens. Es stellt sich daher ganz grundsätzlich die Frage, warum der Gesetzgeber diesen Bereich zum Gegenstand strafrechtlicher Normen macht.

Auch in einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung muss die Freiheit jedes einzelnen dort ihre Grenzen finden, wo die Freiheit eines anderen beeinträchtigt wird. Dieser Anspruch gilt selbstverständlich insbesondere im Bereich des Sexualverhaltens. Die Vornahme sexueller Handlungen gegen den Willen einer anderen Person würde sich beispielsweise als Beeinträchtigung des Rechtes der betroffenen Person auf sexuelle Selbstbestimmung darstellen.

Ausgangspunkt der Beschäftigung mit dem Sexualstrafrecht sollte also die Maxime sein, dass die Normen des Sexualstrafrechtes nicht in erster Linie Freiheit beschränken, sondern diese im Gegenteil ermöglichen und absichern sollen.

Es mag ein wenig überraschen, aber der Begriff der sexuellen Handlung daher im Gesetz nicht definiert wird.

Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum, dass der Begriff im Zusammenhang mit den jeweiligen Normen des Sexualstrafrechts höchst streitig diskutiert wird.

Das Sexualstrafrecht dient dem Schutz des Einzelnen auf freie Selbstbestimmung.

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung müssen nach der Schutzaltersgrenze beurteilt werden. Gerne berate und verteidige ich Sie sowohl im Bereich des Opferschutzes als auch für den Fall, dass Sie sich mit einem Strafvorwurf konfrontiert sehen, denn:

Nur wer die Medaille von allen Seiten betrachtet, kann wirklich helfen!